Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

US-Experte: Die Weltwirtschaft wird zusammenbrechen

Dienstag, 13. Juli 2010

prechter

Die Untergangspropheten haben Saison. Der US-Wirtschaftsberater Robert Prechter (Bild) ist überzeugt, dass die Weltwirtschaft in den kommenden sechs Jahren komplett zusammenbrechen wird.

Dow Jones soll um 90 Prozent fallen

Laut seiner Schätzung werde der amerikanische Börsenindex Dow Jones von den jetzt 10.000 Punkten auf unter 1000 Punkte absacken. Damit würden am Aktienmarkt nur ein Zehntel überleben. Parallelen zu den 1930er Jahren sieht er nicht. Es werde viel schlimmer kommen. Als Beispiel nennt er die englische „Südseeblase“ von 1720. Von dieser ersten Spekulationskrise der Geschichte hatte sich die Wirtschaft erst nach über 100 Jahren erholt. In der „New York Times“ sagt Prechter: „Wenn ich recht habe, wird das so ein Schock, dass die Leute noch ihren Großenkeln in vielen Jahren sagen werden: Hände weg von Aktien!“

Prechter hatte mit seinen Prognosen Recht

Man könnte die Meinung von Prechter als unrealistisch abtun, doch der oft prämierte Wirtschaftsguru hat mit seinen Prognosen meist recht behalten. Er beruft sich auf das Konzept der „Elliot-Wellen“. Elliott glaubte, dass alle Krisen genau vorhersehbaren Mustern folgen.

Die großen Börsetrends vorhergesagt

Prechter hat sämtliche großen Börsetrends vorhergesagt: vom Boom der frühen 80er bis zum Zusammenbruch der Immobilienwerte, der die jüngste Krise auslöste. Er will die jetzige Prognose als unverbindlichen Rat verstanden wissen. Gegenüber der New York Times meint er: „Ich sage, der Winter kommt, kauf‘ dir einen Mantel! Andere sagen den Leuten, sie sollen nackt bleiben. Wenn ich mich irre, tut Dir das nicht weh. Wenn sie sich irren, bist Du tot.“

Empfehlung für Staatsanleihen

Laut Prechter gibt es Möglichkeiten, die Krise zu überstehen. Er rät das Vermögen in klassische Geldveranlagungen wie staatliche Schuldverschreibungen umzuschichten. Wer seinem Rat folge, so Prechter, werde ihm in einigen Jahren sehr dankbar sein.

Marc Faber setzt hingegen auf Aktien und steigende Kurse

 

faber

Eine ganz andere Meinung vertritt der Börsenguru Marc Faber (Bild). In der Juli-Ausgabe von „Focus-Money“ rät er dazu, Aktien zu kaufen. Die Weltwirtschaft werde sich in den nächsten Monaten abschwächen, doch die Börsen könnten sich anders verhalten. Denn die Notenbanken würden bei jedem Einbruch die Börsen wieder mit frisch gedrucktem Geld raushauen. Neben Aktien hält Faber seit längerem Edelmetalle. „Gold und Silber sind die besten Alternativen zu Bargeld.“ Faber glaubt nicht, dass die Kurse in Europa und Amerika das Tief vom März 2009 noch einmal erreichen werden (double dip). Es könne zwar durchaus sein, dass die Kurse um 10 bis 20 Prozent fallen, aber in der heutigen Zeit sei es eher ein Risiko, keine Aktien zu halten. Optimal seien Marktführer mit einer soliden Bilanz. Asien ist für Faber ein zukunftsträchtiger Markt. Ein wachsender Markt und eine wachsende Wirtschaft würden die Aktien nach oben treiben.

 

Großunternehmen von internationalem Rang fehlen

Montag, 05. Oktober 2009

a-380

Österreichs Wirtschaft fehlen kapitalstarke Unternehmen von internationalem Rang, die Betriebe wie die FACC übernehmen könnten. 

Die Globalisierung  erfährt nun in Oberösterreich, speziell im Innviertel, eine neue Dimension. Während die Landsleute bisher gemeint haben, die tüchtigen Oberösterreicher gingen weltweit auf Einkaufstour, so erleben sie nun sehr deutlich, dass es auch umgekehrt sein kann. Eine Firma eines Schwellenlandes, die Xian Aircraft Industry mit Sitz in Xian (China), kauft den Vorzeigebetrieb und Flugzeugzulieferer FACC. Ursache für den Verkauf: die Kapitalschwäche der Eigentümer. Hier wird eine große Schwäche der österreichischen Wirtschaft sichtbar. Wir verfügen über keine Unternehmen von weltweitem Rang, die im konkreten Fall FACC übernehmen könnten.

Die Dollarschwäche kostet FACC 20 Millionen Euro

Ursprünglich hielt Das unternehmen Fischer Ski Anteile an der FACC. Da aber dieser Innviertler Leitbetrieb selbst marod ist, stieg er bei FACC aus. Somit verblieben die Raiffeisen-Landesbank und Hannes Androsch als Haupteigentümer. Am stärksten setzte FACC die Dollarschwäche zu. Das kostet FACC derzeit rund 20 Millionen Euro. Da sie im EURO-Raum produzieren und in den Dollar-Raum exportiert, wurde ihre Produktion stets teurer und schwächte sie im internationalen Wettbewerb. Zudem forderte der europäische Flugzeughersteller Airbus (das Bild zeigt den neuen A 380) seine Zulieferer auf, mehr zu produzieren, um die eigenen Investitionskosten senken zu können. Aber über derart hohe Geldmittel verfügen die österreichischen Eigentümer nicht.

Die Chinesen wollen unsere Technologie

Deshalb suchten Ludwig Scharinger und Hannes Androsch nach einem strategischen Partner. Und prompt fanden sich die Chinesen. China ist dabei, seine eigene Flugzeugproduktion aufzubauen,  da kommt FACC wie gerufen. Vor allem das Know how ist für die Asiaten interessant. Der Weg, den FACC gehen wird, ist klar. Die Produktion wird in das Niedriglohnland China verlagert werden. Die Standorte Ried und Ort werden nur mit neuester Technologie reüssieren.

Der König von Porsche geht

Donnerstag, 23. Juli 2009

Wendelin WiedekingWendelin Wiedeking ist zurückgetreten, nachdem er den Machtkampf mit VW verloren hat. 

Der Mann hat Geschichte geschrieben. Dennoch muss Wendelin Wiedeking gehen. Der 57-jährige, der seit 1992 an der Spitze von Porsche steht, hat in 17  Jahren aus dem Defizitbetrieb im baden-württembergischen Stuttgart-Zuffenhausen einen hochprofitablen Sportwagenbauer gemacht. Der Umsatz stieg von 978 Millionen Euro auf 7,466 Milliarden. Aus dem Abgang von 122 Millionen machte er einen Gewinn von 8,569 Milliarden. 

VW-Übernahme gescheitert an der Politik ………. 

Wiedeking zieht die Konsequenzen aus dem verlorenen Machtkampf mit VW und mit Ferdinand Piech.  Er wagte das schier Unmögliche. Die mit 12.000 Beschäftigten relativ kleine Porsche AG wollte den Riesen VW mit 177.000 Beschäftigten übernehmen. Der Kampf des David gegen den Goliath ging für den Goliath aus. Wiede-King (nomen est omen!) unterliefen zwei Fehler. Erstens unterschätzte er die Politik. Er wollte bei der EU-Kommission die Sonderrechte des 20-Prozent-Eigentümers an VW, des Landes Niedersachsen, kippen lassen. Doch hinter dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff stand die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, die sich bei der EU für den Verbleib der Sonderrechte aussprach. EU-Kommissionspräsident José Manuel Baroso benötigt Merkel für seine Wiederwahl und Merkel benötigt wiederum die Stimmen der 177.000 VW-Beschäftigte für die Bundestagswahl am 27. September. Wiedeking verlor dieses politische Match.

……und an der Finanz- und Wirtschaftskrise

Der zweite Faktor, der Porsches ehrgeiziges Vorhaben scheitern ließ, war die Finanz- und Wirtschaftskrise. Die damit verbundenen Einbrüche am Auto- und Aktienmarkt ließen die Kredite, die für die Übernahme notwendig waren, auf 10 Milliarden Euro anschwellen. Das war zuviel für Porsche. Der eilends herbeigerufene Finanzinvestor, der Staatsfonds von Qatar, konnte und wollte die Situation auch nicht retten, denn er war vornehmlich an den Anteilen von VW interessiert. Wiedeking zog die Konsequenzen und trat nun zurück.

Er war der bestverdienenste Manager Deutschlands

Finanziell braucht sich Wiedeking nicht zu sorgen. Er erhält 50 Millionen Euro Abfindung, die Hälfte davon spendet er sozialen Zwecken. In den vergangenen Jahren hat er dank seines cleveren Vertrages ausgezeichnet verdient. 80 Millionen waren es im vergangenen Jahr, denn er erhielt ein Prozent vom Porsche-Gewinn. Damit war er der bestverdienenste Manger Deutschlands.  Das ist dennoch eine Kleinigkeit im Vergleich zu den Milliarden, die der Familienclan Porsche durch Wiedekings Erfolgskurs einfuhr.

Porsche hat die besten Zeiten hinter sich

Nun wird Porsche zur zehnten Marke im Hause von VW. Man braucht kein Prophet zu sein, um zu prognostizieren, dass die Zuffenhausner Autobauer die beste Zeit hinter sich haben werden. Nicht die Besseren, sondern die Mächtigeren haben sich durchgesetzt. Einen Wiedeking gibt es nur einmal.

“Schon wieder ein Jahresring!”

Sonntag, 29. März 2009
Pühringer, Leitl und Landesrat Sigl beim Anschneiden der Geburtstagstorte

Pühringer, Leitl und Landesrat Sigl beim Anschneiden der Geburtstagstorte

Beide sind Führungspersönlichkeiten, sie sind gleich alt (Jahrgang 1949), beide wollten nach oben. Auf dem Weg zum Landeshauptmann kreuzten sich die Wege, geschafft hat es der körperlich Kleinere: Josef Pühringer. Dem Größeren, Christoph Leitl, gelang der Sprung vom Landeshauptmann-Stellvertreter  zum Präsidenten der Bundeswirtschaftskammer. Immer dann, wenn die beiden Landsleute auf der öffentlichen Bühne zusammentreffen, blitzt die Konkurrenz auf, wenn auch in versteckter oder in humorvoller Form.

“Trage es mit Fassung!”

1000 wichtigere und unwichtigere Alpha-Menschen und Adabeis strömten Freitagabend (27.3.2009) ins Linzer Pöstlingbergschlössl, um Leitl zum 60er zu gratulieren. Hauptlaudator war Landeshauptmann Josef Pühringer, der selbst im Oktober 60 wird. Er zitierte aus dem Briefverkehr der beiden, der alljährlich zwischen den beiden hin und her geht.  Am 7. November 2005 schrieb Pühringer an Leitl: “Lieber Freund, es muss schon etwas besonders Hartes und Schmerzhaftes sein, wenn man zur Kenntnis nehmen muss, dass man immer der Ältere ist - alle Jahre beim Geburtstag wird es wieder deutlich. Trage es mit Fassung. Auch ich muss es mit Fassung tragen, dass Du mir immer voraus bist. Sollte ich einmal beim Seniorenbund landen, bist Du schon dort. Sollte ich einmal in ein Altenheim kommen, bist Du schon dort. Sollte ich einmal eine Altenehrung erhalten, hast Du sie schon erhalten - weil du eben um vieles Älter bist als ich.”

“Im Hintergrund lauert der Seniorenbund!”

Dem Brief Pühringers war das Glückwunschschreiben Leitls an Pühringer vorangegangen. “Lieber Sepp, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Schon wieder ein Jahresring! Und im Hintergrund lautert der Seniorenbund! Von den medial gehandelten Kronprinzen gar nicht zu reden…  Gut, dass Dich unser gemeinsamer Freund Franz Hiesl schon vor Jahren bei der Eröffnung des Seniorenheims in Perg angemeldet hat, denn rein von der Optik scheint Dein Eintritt in dasselbe unmittelbar bevorzustehen. Aber ich verspreche Dir, dass Franz und ich gerne auf kleine Kaffeeplauscherl vorbeikommen werden und - sollte es Dein körperlicher Zustand noch zulassen - Dich auch auf einen kleinen Fisch- oder Jagdausflug mitnehmen werden!”

“Neben Hiesl schaust Du automatisch jünger aus!”

Im März 2007 schrieb Leitl an Pühringer. “Möge das kommende Lebensjahr nicht schlechter werden - das bezieht sich sowohl auf das soeben Gesagte als auch auf deinen allgemeinen Zustand und die Optik, die davon ausgeht. Dennoch habe ich einen Trost für Dich: Unser gemeinsamer Freund Franz Hiesl hat kürzlich mit den Alt-Abgeordnten einen Ausflug gemacht. Mir ist berichtet geworden, dass er wirklich als “Alt-Ausseher” unter den jung gebliebenen Mandataren gewirkt hat. Mein Rat: Nimm Dir den Franz Hiesl oft an Deine Seite, dann schaust Du automatisch um einige Jahre jünger aus und niemand würde mehr einen Geburtsjahrgang 1939 tippen!” Pühringers Antwort: “Deine Aussagen haben sich gegenüber den der Vorjahre darin unterschieden, dass du erstmals zu Hiesl noch frecher warst als zu mir. Ich habe Freund Hiesl von Deinen Anwürfen in Kenntnis gesetzt - du wirst die volle Wucht des ÖAAB zu spüren bekommen.”

“Kein Anlass zur Melancholie”

Im Oktober 2008 schrieb Leitl an Pühringer: “Lieber Sepp! Zu Deinem letzten Geburtstag vor dem 70er (ich meine natürlich den Beginn des 7. Lebensjahrzehntes!) möchte ich Dir sehr herzlich gratulieren. Dein Geburtstag fällt nicht zufällig in den Herbst. Während ich im Frühling das Erwachen der Natur feiern darf, geht sie bei Deinem Geburtstag der Neige zu. Dies kommt natürlich auch in den optischen Erscheinungen zum Ausdruck. Das jedoch, mein lieber Freund, soll kein Anlass zur Melancholie sein, sondern dich daran erinnern, dass der Seniorenbund als Deine künftige politische Heimat soch sehr nahe gerückt ist.”

“An Jugend und Schönheit voraus!”

Pühringers Antwort an Leitl vom 3. November 2008: “Lieber Christoph! Bezugnehmend auf Deine Frechheiten im Brief vom Oktober 2008 anlässlich meines jugendlichen Geburtstages teile ich Dir mit, dass ich mich über Deine Glückwünsche sehr gefreut habe. Mit den dümmlichen Vergleichen zwischen Frühling und Herbst wilst Du nur darüber hinwegtäuschen, dass Du doch deutlich älter bist als ich. Denn bedenke: Wer im Frühling geboren ist, hat im Herbst schon ein Alter! Wer im Herbst geboren ist, ist an Jugend und Schönheit voraus! Wenn Du das nicht glaubst, schenke ich Dir gerne zum nächsten Geburtstag einen Spiegel!”

Bin wieder da: Ernst Strasser

Freitag, 27. März 2009
Ernst Strasser wird ÖVP-Spitzenkandidat bei EU-Wahl

Ernst Strasser wird ÖVP-Spitzenkandidat bei EU-Wahl

Ich bin da, ich bin weg,…..Nicht nur Jörg Haider gefiel sich in diesem Spiel zwischen seinem Kärntner Engagement und der Bundespolitik. Ernst Strasser agiert ähnlich. Brüche und überraschende Wechsel kennzeichnen die Karriere des nunmehrigen Spitzenkandidaten der ÖVP für die Europawahl Anfang Juni. Verließ er 2004 von einem Tag auf den anderen das Innenministerium, um sich selbständig zu machen, so kehrt er nach fünf Jahren in die Politik zurück.

Effizient, aber unbeliebt

Der gebürtige Grieskirchner hat ursprünglich eine typische Politikerlaufbahn eingeschlagen. Nach seinem Engagement in der Salzburger Hochschulpolitik wechselte er als Sekretär zum oberösterreichischen Bauernbund. Er ging dann als Sekretär zum damaligen Vizekanzler und ÖVP-Obmann Josef Riegler nach Wien. Als er Anfang 1990 sah, dass Riegler keine große Zukunft beschienen ist, verließ er als Erster das Kabinett und wechselte zur Firma Umdasch nach Amstetten. Plötzlich holte ihn Landeshauptmann Josef Pröll als Landesparteisekretär der niederösterreichischen ÖVP zurück. Er erwarb sich den Ruf, in der Organisation effizient zu sein, aber seine Zornausbrüche waren gefürchet. Wirklich beliebt war Strasser nie, er ist der Prototyp eines Macchiavellisten, eines Menschen, der die Machtspiele kennt und Macht einzusetzen weiss.  Zusammen mit Erwin Pröll wirkte er an der Demontage des damaligen ÖVP-Obmanns Erhard Busek mit. 2000 entsandte Pröll Strasser als seinen Verteter in die neugebildete schwarz-blaue Koalition in die Regierung Schüssel I.

Er kennt die Machtspiele

Im Laufe der Zeit wurden die Gräben zwischen Schüssel und Strasser immer tiefer, bis Strasser schließlich über Nacht alles hinwarf. Dass Schüssel voll auf seinen Finanzminister Karl Heinz Grasser setzte, konnte er kaum verwinden. Der Kanzler war voll des Zorns über die Art des Absprungs. Während Strasser sein Glück in der Privatwirtschaft suchte, zerpflückte die Opposition vor allem die Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie, die er zur Umfärbung des Apparates von rot auf schwarz genutzt hatte. Strasser ging verschiedenen Jobs nach, er wurde unter anderem Berater des Tiroler Medienunternehmens Moserholding. Dies war insofern von Bedeutung, als er auch Aufsichtsrat der oberösterreichischen Rundschau wurde und damit mitverantwortlich für die Einstellung der regionalen Verkaufsausgaben Ende 2008 war. Dieser Schritt wurde von der Bevölkerung bedauert, schließlich waren die Zeitungen sehr beliebt und wöchentlich rund 100.000 Stück davon verkauft.  

Unausgesprochene Spannungen

Die Einstellung der Verkaufs-Rundschau ist ein Besipiel dafür, dass die Beziehungen zwischen Strasser und der oberösterreichischen ÖVP nicht die besten waren. Es bestand stets ein gewisses, unausgesprochenes Spannungsverhältnis. Im innerparteilichen Machtgefüge galt Strasser stets als Niederösterreicher.  Nun hat der Niederösterreicher Josef Pröll den Niederösterreicher Ernst Strasser unbeschadet all’ der laut gewordenen Kritik zum Spitzenkandidaten für die EU-Wahl gemacht. So funktioniert Politik.