Der Dalai Lama und Barack Obama setzen Signal für die Freiheit

obama

Die kommunistische Diktatur Chinas bleibt eine Herausforderung für die westliche Welt. Nämlich aus geschäftlichen Gründen nicht vor der roten Herrschaft in die Knie zu gehen, sondern aufzustehen gegen die Zerstörung und Unterdrückung der Minderheitskulturen der Tibeter oder der Uiguren. US-Präsident Barack Obama setzt mit dem Empfang des Dalai Lama heute im Weißen Haus ein wichtiges Signal für die Freiheit und Unabhängigkeit.

Nicht vor den roten Herrschern auf die Knie gehen

Chinas Herrschaftselite ist nicht bereit, auch nur einen Millimeter nachzugeben. Das Argument, sich aus Gründen der Stabilität so verhalten zu müssen, ist reiner Zynismus der Macht. Es handelt sich um nichts anderes als um einen simplen allumfassenden Herrschaftsanspruch. Es geht um die gewaltsame Einverleibung von Völkern für die sogenannte Ein-China-Politik. Täglich werden Tibeter und Uiguren verfolgt, gefoltert und verurteilt, weil sie offen ihre Meinung geäußert haben, um ihre Heimat und ihre Identität zu verteidigen. Jahrelang wurde von der chinesischen Regierung mit Vertretern des Dalai Lama ein Scheindialog geführt, um irrtümlich Hoffnungen zu nähren und Protest hintan zu halten.

Keine Zugeständnisse

Anfang Februar haben Chinas Herrscher offen Farbe bekannt. Die chinesischen Unterhändler, die mit Vertretern des Dalai Lama zusammengetroffen waren, erklärten, dass die Regierung in Peking nicht zu Zugeständnissen bereit sei. Bei Fragen der nationalen Souveräntät Chinas würden keine Zugeständnisse gemacht, die nationalen Interessen Chinas seien unantastbar. Ein hohes Maß an Unabhängigkeit für die Provinz verstoße zudem gegen die chinesische Verfassung.

Europas Politiker sollen Beispiel Obamas folgen

Europas Präsidenten und Premiers sind eingeladen, sich an Obama ein Beispiel zu nehmen. Nicht vor den Drohgebärden Chinas zurück zu weichen, sondern ebenfalls klare Bekenntnisse für die Menschenrechte und die unterdrückten Völker Chinas abzugeben.

Eine Antwort zu “Der Dalai Lama und Barack Obama setzen Signal für die Freiheit”

  1. Exorzist sagt:

    aber herr ertl !

    unsere hiesigen pestillenzen sollen sich ein beispiel an obama nehmen ?

    umgekehrt wird ein hut daraus ! obama lernt von “old europe”, daher hat er auch KEIN EINZIGES wahlversprechen eingelöst …

    und die “instrumentalisierung” des Dalai Lama für diese amerigauner-politik finde ich erbärmlich.

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