Geben ist seliger als Nehmen

christbaum

Andere zu beschenken macht glücklicher als das Geld für sich selbst auszugeben. Zu diesem einhelligen Schluss kommen diverse Studien. Ihr Ergebnis ist einleuchtend. Denn zu schenken bedeutet dem anderen Aufmerksamkeit und Energie zu geben. Es heißt, mit ihm zu kommunizieren, ihn anzunehmen, ihn zu würdigen. Schenken heißt sich zu öffnen. Der, der nur sich selbst beschenkt, bleibt mit sich allein.

Zu schenken bedeutet sich zu öffnen

Es kommt nicht auf den materiellen Wert des Geschenks an. Entscheidend ist viel mehr die Symbolik der Hingabe und der Öffnung, dem anderen zu sagen, Du bist wertvoll für mich, ich gebe Dir Wert. Das wertvollste und größte Geschenk überhaupt ist wohl die Zeit. Sie kostet kein Geld und verhilft zu den schönsten Erlebnissen. Darum wird Weihnachten von so vielen als das schönste  und von manchen auch als schmerzhafteste Fest empfunden. Die Familie kommt zusammen, man isst und feiert gemeinsam. Wer alleine feiert, muss schon sehr stark sein, dies ohne Gefühle der Wehmut und der Einsamkeit auszuhalten.

Schenken ist ein Akt der Befreiung und der Freiheit zugleich

Zu schenken ist ein Akt der Freiheit und der Befreiung zugleich. Befreiung von sich selbst, der andere erhält Vorrang. Darum ist wohl auch Schenken wichtiger und in der Konsequenz wertvoller als selbst beschenkt zu werden. Denn wer beschenkt wird, fühlt sich geehrt und verpflichtet zugleich. Verpflichtet, den Geber ebenfalls zu beschenken, damit das Gleichgewicht wieder hergestellt wird. So heißt es schon in der Bibel, dass Geben seliger ist als nehmen.

 

   

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