Neujahrsvorsätze

Es  kommt nicht darauf an,  die Zukunft vorherzusagen, sondern darauf vorbereitet zu sein.“ Das wusste schon der griechische Staatsmann Perikles (490–429 v. Chr.).  So wie angekündigte Revolutionen selten stattfinden, kommt es auch selten zu angekündigten Katastrophen. Es ist ähnlich wie beim Autofahren. Sind die äußeren Umstände aufgrund von Regen oder Schnee schlecht, fährt man vorsichtig und zurückhaltend. Fühlt man sich hingegen sicher und agiert unbedarft, können schwere Unfälle passieren. Gerade weil viele im neuen Jahr den großen Zusammenbruch erwarten, wird es wahrscheinlich  besser laufen als vermutet.

Selbstveränderung ist schwieriger als man glaubt

Gewohnheiten Gar manche gehen mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Das ist lobenswert, aber je mehr Zeit verstreicht, umso geringer ist die Halbwertszeit  der Realisierung. Nur wenigen gelingt es, ihre  Vorhaben konsequent umzusetzen.  Selbstveränderung ist schwieriger, als die meisten Menschen glauben. Anstelle der alten Gewohnheit muss eine neue, bessere treten. Das erfordert Arbeit, Energie, Durchhaltevermögen und Willenskraft. Gehirnforscher gehen davon aus, dass es sechs bis neun Monate braucht, um einen neuen Pfad zu finden, der uns zur Gewohnheit wird. Hilfreich ist es auch, sich nicht zu viel vorzunehmen. Die Selbstveränderung sollte nur auf ein Ziel und auf überschaubare, einfache Schritte begrenzt werden. Damit steigen die Chancen, dass Vorzüglichkeit eine  Gewohnheit wird.

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