Transparenz das Gebot der Stunde

Der Verzicht von Gerhard Maria Wagner ist ein ermutigender Schritt. Es spricht für seine Größe, dass er ihn gesetzt hat. Die Hierarchie setzt damit doch ein Signal, dass das Kirchenvolk gehört wird. Natürlich viel zu spät und erst nach vielen Protesten. Aber immerhin. Es ist äußerst selten, dass es zu solchen Verzichtserklärungen kommt.

Viele Fragen bleiben offen. Wie ist es zur Bestellung Wagners gekommen? Wer hat ihn forciert, wer sind seine Förderer? Warum wurden die Vorschläge von Bischof Schwarz ignoriert?

Und vor allem: Wie geht es nun weiter? Wird eine neue Kandidatenliste erstellt oder wird auf die bereits vorliegenden Vorschläge von Schwarz zurückgegriffen? Nach dem Kudelmudel von Wagners Bestellung ist Transparenz die vordringlichste Forderung. Die Gläubigen und der Klerus haben Recht darauf zu erfahren, nach welchen Kriterien die Führung bestellt wird.

Eine Antwort zu “Transparenz das Gebot der Stunde”

  1. cdw sagt:

    mich würde ihre einschätzung interessieren: glauben sie, dass wagner tatsächlich aus “freien stücken” verzichtet hat?

Hinterlasse eine Antwort

*